Der Begriff "Internierung" bedeutet, die Unterbringung fremder Armeeangehöriger und politischer Gegner durch Freiheitsentzug, im Wege einer gezielten Zusammenführung, in ein hierfür extra Eingerichtetes, Internierungslager. Auch militärische und zivile Gegenstände können beschlagnahmt, bzw. interniert, werden. Im Rahmen des "Neutralitätsrechts" haben auch neutrale Staaten die Möglichkeit, Angehöriger kriegsführender Staaten, zu internieren – auch Gegenstände wie Schiffe, etc. Die Rahmenbedingungen regelt die "Genfer Konvention", die auf zwischenstaatliche Abkommen zurückgreift und ein wesentlicher Baustein des "Humanitären Völkerrechts" ist.

 

Der argentinische Präsident Roberto María Ortiz ordnete daher am 19. Dezember 1939 die Internierung an. Forderungen, dass die Besatzung ausnahmslos uniformiert bleiben sollte und der deutschen Wehrdisziplinarordnung untergestellt, folgte die argentinische Regierung nicht. Sie erinnerte an die "Interamerikanische Konferenz für die Erhaltung des Friedens" (Buenos Aires, im Dezember 1936) und erinnerte an die Entscheidung der "Interamerikanischen Kommission für Neutralität" (Panama, im Oktober 1939). In dieser Erklärung wird unter anderem vereinbart, dass: >>Internierte grundsätzlich frei sind, jeglicher Subordination kriegsführender Nationen. […]<<


Die Internierungszeit und ihre Besonderheiten – 1940 bis 1943 -

 

Zunächst mal muss bemerkt werden, dass in der gesamten publizierten Literatur, in der über das "Graf Spee"-Ereignis berichtet wird, das Thema Internierung praktisch nicht vorkommt – bestenfalls am Rande und dass es den Charakter einer Fußnote hat. Lediglich zum 50. Gedenken wurde eine Spee-Chronik erarbeitet, nur für einen ausgesuchten Kreis, die einzelne Berichte enthielt. Man könnte also annehmen, dass schon kurz danach die Besatzungsmitglieder in Uruguay und Argentinien auseinander liefen und sich alles in Wohlgefallen auflöste. Jedoch hat die Internierungsperiode länger gedauert, als der ganz überwiegende Teil der Besatzung in der Deutschen Kriegsmarine verpflichtet war - über sechs Jahre.


Erlass zur Verstärkung der Wachen.
Erlass zur Verstärkung der Wachen.
Erlass zur Ausgehzeit und Besuche.
Erlass zur Ausgehzeit und Besuche.
Erlass zum Unterstützungsgeld.
Erlass zum Unterstützungsgeld.
Unterbringungskosten.
Unterbringungskosten.


Die argentinische Regierung hatte nun beschlossen, per Dekret 50 826, die Internierung durchzuführen. Der Bürokratismus, der wohl in jedem Land der Welt ein Eigenleben führt, bekam durch die Internierung neue und abwechslungsreiche Aufgaben.

Es gab keinen Prozess, der nicht durch ein Dokument gestützt war. Jeder Wille bedurfte einem Antrag … In der "Speesammlung" befinden sich gegenwärtig über 550! gescannte Dokumente. Mit Schreibmaschine ausgefüllte Seiten – mal eine ganze Seite, mal weniger, mal zwei Sätze. Und alles mindestens zweimal abgestempelt. Ob diese alle werthaltig sind, kann man weder bestätigen noch verneinen, aber es geht auch nicht darum, sondern zunächst nur um die Menge. Es wurde Papier produziert und manchmal hat man den Eindruck, nur um des Willens zu produzieren. Und ob das alles ist, kann man mit Recht bezweifeln.

 

Jedenfalls bestätigt mancher Inhalt Vorgänge, aber widerlegt auch lieb gewordene Behauptungen. Besonders aber findet eine Art der Beurkundung statt, dass die Besatzungsmitglieder in der Internierung sich keinesfalls in einem "Rechtsfreiem Raum" befanden und wo sie ungehindert tun und lassen konnten, was sie so gerade wollten. Das Gegenteil war der Fall.

Einzelne Dokumente, die sich auf den jeweiligen Sachverhalt beziehen, sind in der Galerie einzusehen. Natürlich sind die alle auf Spanisch abgefasst, aber wo immer sinnvoll haben diese einen deutschen Kommentar.

 

Bereits am 18. Dezember 1939 ordnete der Marineminister A. Pantín an, dass die gesamte Zone Dársena Norte, die das "Arsenal Naval" und das "Hotel de Inmigrantes" beinhaltete, eine verstärkte Wache erhalten sollte, die ständig einem alleinigen Offizier unterstellt war. Weiter ordnete er an, dass bis auf Widerruf die Besatzung das Gelände nicht verlassen dürfte – innerhalb des selbigen durften diese sich frei bewegen und sollte dieses aus welchen Grund auch immer eingeschränkt werden müssen, sollte das dem ranghöchsten deutschen Offizier gemeldet werden.

 

Später am 23. Dezember wurde vereinbart, dass die für die folgenden zwei Tage die Besatzung für einen Spaziergang Erlaubnisscheine erhalten würden – Offiziere blaue, der Rest weiße. Ab 27. Dezember wurde dann die Ausgehzeit zwischen 08:00 und 20:00 Uhr limitiert. Besuche durften von Einzelpersonen oder Familien erfolgen, die sich durch eine ausgestellte Erlaubnis der deutschen Botschaft ausweisen konnte.

 

In den Tage darauf erfolgte von den argentinischen Behörden eine Personenregistrierung dergestalt, dass ein Dokument angelegt wurde mit Passfoto, wo einige persönliche, familiäre und biometrischen Daten angegeben waren – auf der Rückseite war Platz für ggf. von Angaben über Strafen und der Verlust von Bürgerrechten. Dieses Dokument mit der Bezeichnung "Planilla Prontuarial" war im Prinzip eine Datensatzsammlung, wo wesentliche persönliche Personendaten zusammengefasst und dem argentinischen Zentralregister (ähnlich dem Deutschen Bundeszentralregister) zugeführt wurden. Darüber hinaus wurde eine "Cédula de Internación" (Internierungsausweis) ausgestellt. Anfangs war es "nur ein Papier mit Bild", später wurden richtige Ausweise ausgestellt, wieder mit persönlichen und biometrischen Daten und einem rechten Daumenabdruck. Allerdings versehen mit einem in rot quer verlaufenden Vermerk, dass "das Dokument nur die Identität bestätigt", damit war gemeint, dass keine arg. Staatsbürgerschaft vorlag.

 

Die argentinische Regierung stellte monatlich 100.000 Pesos für die internierte Besatzung zur Verfügung. Da 1939 der Peso an das Britische Pfund gekoppelt war, wären das RM 144.000,- gewesen bzw. € 475.000,- - p.P. € 450,00.

Weiter wurde ein Unterstützungsgeld ab 01. April 1939 ausgezahlt. Die Abwicklungsbehörde war die Polizei und die Auszahlung erfolgte persönlich auf einer Poststelle nach Vorlage der Ausweispapiere. Über die Deutsche Botschaft musste ein Kostenersatz erfolgen. Dekret vom 17. April 1940.

 

Für die Stabsoffiziere betrug die Unterstützung $350,-; für KptLt. $300,-; für Lt. $250,- monatlich. Unteroffiziere $4,-; Mannschaften $3,- täglich.

Im Zeitraum vom 18. Dezember 1939 bis 31. Januar 1940 betrugen sämtliche Unterbringungskosten im Hotel und im Arsenal Naval $45.026,44. Davon für die Ernährung $22.867,90; für die Sachmittel $21.093,74 und für die Küche, Reinigung, Apotheke, etc. $1.064,80.



Das vertrauliche Schreiben.
Das vertrauliche Schreiben.

Weiter gab es die Überlegung, die Besatzung auf den Marinestützpunkt "Puerto Belgrano" in Bahia Blanca zu verlegen.

Das wurde aber wieder verworfen und es wurden neben den Internierungsorten Buenos Aires und der Insel Martín García, sogenannte Speelager in verschiedenen Orten in den Provinzen -, Santa Fe, Córdoba, Mendoza, San Juan, eingerichtet.

 

Die Gründe für diese Aufteilung waren diverse. Abgesehen davon, dass der Wohnraum für diese große Anzahl an Personen weder im Stadtzentrum noch in der Peripherie vorhanden war, wollte man eine Aufteilung der Besatzung schon aus Sicherheitsgründen.

Und wie schon oben erwähnt, sollte die Besatzung, der Internierungsregeln der Genfer Konvention folgend, der totalen Kontrolle durch die deutsche Botschaft entzogen werden.

 

Darüber hinaus bestand von Anfang an der begründete Verdacht, dass die deutsche Auslandsvertretung Fluchthilfe leisten wollte. Aus einem Schreiben vom 26. Dezember 1939 vom argentinischen Außenminister J.M. Cantilo an den Innenminister Dr. D. Taboada geht folgendes hervor:

  • Dass zuallererst Argentinien die Neutralitätspflichten einzuhalten hätte.
  • Ungeachtet dessen, dass der deutsche Botschafter v. Thermann strenge Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen nicht für erforderlich hält, wohl aber dass die deutschen Offiziere weiterhin Richtungs- und Disziplinierungsbefugnisse über die Besatzung ausüben.
  • Vor allem darf nicht vergessen werden, dass es sich nicht um Einwanderer handelt, deren Handlungsfreiheit weit gefasst ist, sondern um Internierte, deren Aktivitäten die Regierung, in deren Gewahrsam sie aufgrund internationaler Verpflichtungen stehen, sonst kompromittieren können.

Am Ende ist noch der Hinweis zu lesen, dass als Anlage ein Schreiben des britischen Botschafters vom 24. Dezember 1939 beigefügt war.


Die Verlegung der einen und der Verbleib der anderen

 

Nach welchem Kriterium die Besatzungsmitglieder den einzelnen Internierungsorten zugeteilt worden sind, ist schriftlich nicht belegt, und es lässt sich auch keine Systematik erkennen.

Es scheint aller Wahrscheinlichkeit aber so gewesen zu sein, dass die, die in einem sehr kurzen Zeitraum, ein bis zwei Monaten, vertraulichen Zugang zu einer Patenfamilie fanden, dort einen Wohnsitz melden konnten und auch eine gefestigte Aussicht auf eine Anstellung hatten, im Stadtzentrum bzw. Stadtrand von Buenos Aires bleiben konnten. Den Dokumenten in der Galerie ist leicht zu entnehmen, dass bereits ab April die Anstellungen erfolgten und ein Wohnsitz nachweisbar war. Gesamt werden 184 Mann genannt.



Diese frühzeitige Anstellung vieler Besatzungsmitglieder einerseits und die vorgesehene Verlegung anderer in unterschiedliche Internierungsorte anderseits hatte zur Folge, dass entsprechend eingekleidet werden musste.

Vorrangig die, die verlegt werden sollten, und da es auch in Argentinien eine Wintersaison gibt und alle Provinzen, außer die Insel Martin Garcia, am Fuß der Andenkordillere liegen, musste es die entsprechende Bekleidung sein. Obwohl nicht uniformiert, waren die Betreffenden gut daran zu erkennen, dass sie alle Anzüge trugen, in der Farbe "Braun" und leicht gemustert, Schurwolle, ein Tuch von hoher Qualität, dazu passend Hemden und Krawatte - wer wollte, auch ein Hut.

Der Herrenausstatter war das britische Kaufhaus "Albion House" – Ironie der Geschichte.

Zu den Unterkünften an den Orten der Internierung, gleich welche Provinzen, sei nur soviel geschrieben, dass es sich entweder um öffentliche Gebäude handelte, Polizei oder Militärkasernen und auch Mehrfamilienwohnblocks.

Das Dokument vom 16. März 1940 bildet den Erlass ab, dass an allen Orten die Internierten der örtlichen Polizeiaufsicht unterstanden und auch der Bewegungsspielraum definiert war – im Radius nicht weiter als 50 km vom Internierungsort.

Die Anzahl der internierten Besatzungsmitglieder in den verschiedenen Provinzen bzw. in Buenos Aires und Martin Garcia war anfangs annähernd:

Cordóba 252; Santa Fe 200; Mendoza 100; San Juan 50; Martin Garcia 236; und Buenos Aires 208. Ab Ende März 1940 begann die Verlegung von Teilen der Besatzung. Die Grundlage bildete das Dekret 58.556 vom 16. März 1940.

 

Da das Thema Internierung, wie anfangs schon geschildert, offenbar nicht berichtenswert war, wurde auch nie besonders die Situation am Ort der Internierung und die laufenden Jahre abgehandelt. Das würde theoretisch bedeuten, dass auch in diesem Projekt das nur ein weißer Fleck die Konsequenz wäre.

In der Speesammlung, die der Autor z.Zt. betreut, finden sich aber einige Berichte über die Internierungsjahre an den verschiedenen Orten. Auf der Seite "Internierungsberichte" sind diese publiziert und beschreiben gut die damalige Lage.



Isla Martín García

Die Isla Martín García ist im Prinzip eine Exclave. Die Insel liegt im La Plata in uruguayischen Hoheitsgewässern und hat eine Größe von etwa 180 ha und liegt 27 m über NN. Die Insel ist nach einem Expeditionsmitglied benannt, der 1516 nach der Entdeckung dort starb. Wegen der strategisch günstigen Lage nahe der Mündung des Uruguay-Fluss war diese frühzeitig zum Streitobjekt zwischen Spanien und Portugal geworden. Ab 1765 wurde die Insel als Gefängnis und Verbannungsort genutzt – eine Militärfestung kam dazu. Ab den 1870er Jahren wurden gefangen genommene Indianerhäuptlinge auf die Insel verbannt. Später ab 1900 gab es dort auch ein Polizeipräsidium und ein Lazarett.

Zwischen 1900 und 1970 wurde die Insel als Verbannungsort zahlreicher bedeutender Politiker bekannt, unter ihnen z.B. die Staatspräsidenten Yrigoyen (1930), Perón (1947), Frondizi (1962).

Erst 1973 unterzeichnete Argentinien mit Uruguay den "Río-de-la-Plata-Vertrag", in diesem erkannte das östliche Nachbarland die argentinische Souveränität über die Insel Martín García verbindlich an. Allerdings sind auch Teile des Gewässers des Río de la Plata an Uruguay abtreten worden, wodurch die Insel vollständig von uruguayischen Hoheitsgewässern umgeben ist, die Entfernung zum argentinischen Teil des Río de la Plata beträgt jedoch weniger als 2 km. Heute leben dort weniger als 200 Einwohner und die Insel ist ein Tourismusziel - die Ruinen der Militärfestungen, des Lazaretts und des Präsidiums, sowie ein naturbelassenes Sumpfgebiet.


Die "neuen Insulaner"

 

Anfang des Jahres 1940 übernahm die argentinische Marine die Verwaltung der gesamten Insel, und die Zivilbevölkerung musste aufs Festland zurück. Grund war die Internierung von Teilen der Speebesatzung. Eine notwendige Infrastruktur fehlte und es wurden Duschräume, eine Kantine und eine Küche aufgebaut. Und wie es sich für eine gute Bürokratie gehört, wurde auch ein Antrag mit Auflistung aller benötigten Gegenstände an das Marineministerium geschrieben. Es sollte eine Feldküche sein, für 250 Portionen, Modell "Carpinetti" – unterzeichnet auch von Ltn.(V) H. Drews, der für die Verwaltung verantwortlich war.

Wie schon oben berichtet, war neben dem "Speebüro" im Zentrum der Hauptstadt die "Hauptverwaltung" der Besatzungsmitglieder auf der Insel ansässig. Während aber auf der Insel "vor sich her verwaltet wurde", erbrachte die eigentliche Arbeit das "Speebüro":

  • Die gesamte finanzielle, medizinische und soziale Betreuung für die Besatzung in den verschiedenen Internierungsorten.
  • Während die Internierten im Stadtzentrum ihr Lebensunterhalt durch eine Anstellung bereits weitgehend selbst verdienten und nur ggf. ein Krankenhausaufenthalt organisiert werden musste, war in den Provinzen mehr Generalbetreuung erforderlich.
  • Das galt allerdings nicht für die Besatzung in Uruguay – die verlor sich im Laufe der Zeit praktisch aus dem Blick und erfuhr überhaupt keine Betreuung. Neu hinzugekommene Quellen lassen aber darauf schließen, dass die spanische Auslandsvertretung später in der Betreuung tätig wurde.

Im Büro waren dreizehn Mann ständig beschäftigt und an Wochenenden kamen zusätzlich vier von der Insel rüber.

Der Verbindungsweg von der Insel zum Festland wurde mit zwei ehemaligen Minensuchbooten ausführt – "Golondrina" und "Cormoran" – die Entfernung lag bei 25 sm, Fahrt etwa zwei Std. - das lag an den starken Tide-Gegebenheiten.

Gerade der Zusammenhalt der Besatzung war eine zentrale Aufgabe, und das wurde durch den unbeirrbaren Glauben an Disziplinarmaßnahmen versucht.

Ein ehemaliges Besatzungsmitglied, das im "Speebüro" tätig war, drückte es wie folgt aus:>>Weil das aber oft nicht glückte, wurde nach gegebener hierarchischer Ordnung befohlen; moderne Menschenführung gab es im 1.000jährigen Reich noch nicht<< […].

 

Aus den allgemeinen Erzählungen und dem Berichtswesen ist erkennbar, dass das Büro sowohl während als auch in den Jahren danach bei der Besatzung keine Sympathien erwarten konnte. Das berühmteste Mittel zur "Strafverfolgung", auch bei nichtigen Anlässen, war stets die Wehrsoldkürzung und damit wurden automatisch Urlaubspläne blockiert. Besonders bei KKpt. R. Höpfner, ehemaliger II.NO auf der "Graf Spee", der diese Maßnahme gerne einsetzte tendierte die Beliebtheit gegen null.

 

Abermals brachte es ein ehemaliges Besatzungsmitglied, das auf Martín García interniert war, dem Geschehen nah auf den Punkt: >> Der Zusammenhalt wurde zusätzlich gefördert durch ein gemeinsames "Feindbild", das man gegenüber der Lagerführung und der "Obersalzbergführung" durch "Monte Kay", ersatzweise aufbaute<<[…].

 

Ein anderes gern genutztes Mittel, das gerade bei denen die eine Anstellung hatten und über ein gutes Einkommen verfügten, war das verschleppen bevorstehender Beförderungen – nachweislich bis zu anderthalb Jahre.

Grund waren nicht etwa disziplinarische Vergehen. Der Grund lag darin, dass gerade Besatzungsmitglieder, die sehr frühzeitig eine Anstellung hatten und in Patenfamilien untergekommen waren, zunehmend selbstständiger handelten und das eigene Denken voranstellten.

Durch das permanente Festhalten an den Leitgedanken von Befehl und Gehorsam entging der Lagerführung offenbar der schleichende Akzeptanzverlust bei der Besatzung. Darüber hinaus muss sich im "Speebüro" im Laufe der Zeit ein Eigenleben herausgebildet haben und die dort Beschäftigten betrachteten sich zunehmend als eine höhere Verwaltungsinstanz und nicht mehr Teil ihrer eigenen Kameraden.

 

Um es mit Abraham Lincoln zu sagen: >>Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht<<[…]

 

Dieser Vertrauensverlust zwischen der gesamten "Speeverwaltung" und dem Rest der Besatzungsmitglieder muss offenbar im Jahr 1944 eskaliert sein und zwang den argentinischen Verbindungsoffizier OTL Cossavella zu ungewöhnlichen Maßnahmen – darüber wird später noch berichtet.



Anfang April 1940 waren schon alle 47 Unteroffiziere m.P. auf die Insel Martín García verlegt worden.

Grund war ein Schreiben vom "Verwaltungschef" KpzS. W. Kay vom 20. März 1940, in dem er die sehr ungenügende Unterbringung der Offiziere und Unteroffiziere kritisiert. Als Freizeiteinrichtung gab es einen Sportplatz und ein Kino. Badestrand und Angelmöglichkeit - versteht sich von selbst. Ein Verlassen der Insel war nur durch vorzeitige Ankündigung und der darauf folgenden Erlaubnis möglich. Das galt auch für Erkrankungen, die auf der Insel nicht behandelbar waren.



Die möglichen zwei Seiten einer Internierung.

 

Wie aber war es den beiden Maschinisten der VIII. Division, die gleich am Anfang vorgestellt worden sind, mit beginn der Internierung ergangen?


Hans Götz fand Anschluss in der deutschen "Patenfamilie" Lindner. Diese Bekanntschaft dauerte aber zunächst nicht lange, denn im April 1940 unternahm er einen Fluchtversuch. Seinem Tagebuch ist zu entnehmen, dass er und drei andere Kameraden den Weg nach Bariloche nehmen mussten, das liegt in der Provinz Rio Negro und ist etwa 1.300 km von Buenos Aires entfernt.

Von dort ging es weitere mit einem Boot über Seen, weiter über Osorno nach Santiago und von dort zur Hafenstadt Valparaíso in Chile – gesamt etwa 2.500 km.

Warum nicht die Strecke von Buenos Aires über Mendoza nach Santiago genommen wurde, diese war etwa um die Hälfte kürzer, bleibt ein Rätsel. Jedenfalls war es jetzt September und fünf Monate vergangen.

Kurz bevor es an Bord eines japanischen Dampfer ging, die Dokumente waren schon von der Marinepolizei geprüft und in Ordnung befunden worden, wollte eine andere Gruppe, möglicherweise. der Zoll, nun das Gepäck sehen.

Diese Kontrolle führte aber zum Verhängnis. Aus einem der Koffer kam ein Fotoalbum, ein Tagebuch und verschiedene Andenken zum Vorschein. Es wurde durch diese Aufzeichnungen festgestellt, dass die Dokumente nicht damit übereinstimmten und gefälscht waren. Dies führte sofort zur polizeilichen Festnahme und aus den nachfolgenden Verhören wurden außer den Vieren eine ganze Reihe von Helfern in Chile aufgedeckt und eingesperrt. Die Reichweite dieser Festnahmen war viel unangenehmer, als im ersten Moment aussah.

Von Valparaíso aus wurden sie nach Santiago und dort in ein Gefängnis gebracht. Die chilenische Presse sorgte für die unangenehme Verbreitung dieses Vorfalls. Siehe eingebettete Berichte.

 

Nach vielen Verhören wurde Hans Götz in Polizeibegleitung mit dem "Ferrocarril Trasandino Los Andes-Mendoza" (Transandenbahn) bis zur argentinischen Grenzstation "Las Cuevas", 3.149 ü.NN, gebracht und dort der argentinischen Grenzwache übergeben. Die nahm Verbindung mit den Polizeibehörden in der Hauptstadt auf und nach genauer Feststellung der Personalien anhand der dortigen Fahndungslisten aller geflüchteten Besatzungsmitglieder wurde er und die drei anderen Kameraden dann per Bahn, damals 1.500 Kilometer Entfernung, nach Buenos Aires zurückgebracht. Hier wurden sie der Marinepräfektur Dársena Norte übergeben – am 26. Oktober 1940 wurde er auf die Insel Martín García überstellt. Einen weiteren Fluchtversuch unternahm er nicht.



Heinz Neumann fand Anschluss in der deutschen "Patenfamilie" von Erwin und Juliane Lammel und ihren drei "Sprösslingen". Seine Geschichte verlief aber weniger abenteuerlich.

Sein freundlicher und aufrichtiger Charakter ebnete ihm sicher den Weg in diese deutsche (nationale) Familie und er wurde dort in kurzer Zeit vorbehaltlos aufgenommen. Aufgrund der Aufnahme, sowohl in eine Familie als auch einer Berufstätigkeit, war er zum "Heimschläfer" geworden und konnte sich nun "frei bewegen". Die Beziehungen, die Erwin Lammel zur Elektrobranche hatte, er war als Ingenieur bei der Compañía Alemana de Electricidad – CADE – (Deutsche Elektrizitätsgesellschaft) tätig, taten sicher ihr Übriges. Er hatte frühzeitig eine Anstellung im Unternehmen A.E.G Telefunken erhalten und fing dort am 03. Mai 1940 an. Gleichzeitig hatte er einen Wohnsitz bei seiner Patenfamilie bekommen - in Banfield, Manuel Castro 1015, eine gute Wohngegend und 15 km vom Zentrum entfernt. Im August 1941 wechselte er zu Electrodinie E.N, ein Tochterunternehmen des damaligen deutschen Siemens-Schuckert Konzerns und war tätig als Capataz, ähnlich einem Werkmeister.

 

Das bereits erwähnte "Netzwerk", möge es manchen bisher eher abstrakt erschien sein, ist jetzt in Gestalt der gastgebenden Familie deutlich zu erkennen. Der Familienvater als Mitgründer und Vorsitzender der "Sudetendeutschen Landsmannschaft", die Ehefrau ehrenamtlich für die "Deutschen Hilfswerke" tätig. Die drei "Sprösslinge" waren alles Schüler der von der deutschen Kolonie bereits 1930 gegründeten deutschen Schule, im Stadtteil Temperley, "Graf Zeppelin". Ende Dezember 1945 wurde auch diese Schule aus politischen Gründen von der argentinischen Regierung geschlossen. Die Gründe sind genannt worden.

 

Darüber hinaus waren sie alle in den "deutschen Jugendorganisationen" eingebunden.

Jetzt 1939 und sechzehn Jahre alt, war die Tochter der Familie bereits seit zwei Jahren "Jungmädelschaftführerin" im "Bund Deutsch Argentinischer Mädel", vergleichbar einem Unteroffiziersdienstgrad damaliger Zeit in der NS-Hirarchie. Zum Kontrast - der "Patensohn", vier Jahre älter, war gerade mal Masch.Gefr..

Es wäre müßig, jetzt noch über die Gesinnung zu spekulieren. Geburtstage, Ostern, Weihnachten oder der Jahreswechsel – alles wurde nun zunehmend gemeinsam begangen. Außerdem gab es den "deutschen Freundeskreis der Sprösslinge von wesensgleicher Art", in den er in kürzester Zeit Aufnahme fand, und die sich an Wochenenden, regelmäßig im "KdF-Park" der DAF in Punta Chica trafen.

Diese Verhältnisse auf alle "Patenfamilien" abzuleiten wäre sicher nicht korrekt, aber diese auf nur wenige Fälle abzustellen, wäre es ebenso. Am 31. März 1942 wäre seine Zeit der Dienstverpflichtung bei der Kriegsmarine beendet gewesen – die Internierung hatte aufschiebende Wirkung.

Aus der Internierung wurde eine Integration – das "Netzwerk", das einst aus der Parallelgesellschaft entstand, hatte sich mal wieder bewährt.



Das Jahr 1943

Dass mit dem Jahr 1943 die Hälfte der Internierungszeit eingeläutet wurde, war zu diesem Zeitpunk noch keinem deutlich, die inzwischen veränderten politischen Rahmenbedingungen für die internierten Besatzungsmitglieder aber schon.

Im Zeitraum vom März 1940 bis August 1941 waren 36 internierte Offiziere aus Argentinien und Uruguay geflohen. Weitere 35 Unteroffiziere und 64 Mannschaften zwischen Januar 1940 und November 1942. Hinzu kamen 53 gescheiterte Fluchten.

Die Fluchtwege waren:

  • Argentinien-Paraguay über Binnenwasserwege und weiter mit Flug über Pernanbuco-Kanaren.
  • Buenos Aires-Mendoza-San Rafael und weiter über Talca-Antofagasta in Chile.
  • Buenos Aires-San Juan-Calingasta und weiter über Ovalle-Antofagasta in Chile.

Von Hafenstadt Antofagasta ging es mit japanischen Schiffen weiter. Dass diese Fluchten organisiert waren, versteht sich von selbst und ohne einheimische Fluchthelfer, meist Deutsche oder mit Deutschland sympathisierende, wäre es nicht gegangen. Regie führte die Abwehr in Deutschland mit Adm. Canaris an der Spitze. Er kannte sich mit den örtlichen südamerikanischen Verhältnissen gut aus. Die Papiere wurden in Buenos Aires erarbeitet.

Es gab aber auch mindesten sechs Fällen, wo Besatzungsmitglieder zur Flucht gezwungen werden sollten und wo ihnen im Fall der Weigerung mit Strafmaßnahmen durch Niebuhr gedroht wurde. Repressalien waren auch manche internierten Seeleute in anderer Form ausgesetzt. Aus dem Schreiben der Organisation "Das andere Deutschland", die eine Monatszeitschrift publizierten und sich als Hitlergegner verstanden, an den Abgeordneten und Vorsitzenden der Untersuchungskommission J.A. Solari, geht hervor, dass sich mehrere Besatzungsmitglieder beschwert hatten, dass der Leiter des Speebüro KptzS. W. Kay, sie genötigt hatte, monatlich $20 Pesos für das Deutsche Rote Kreuz oder für die "Winterhilfe", ein Ableger der DAF, bereitzustellen. In einen Fall hatte sich einer geweigert und hatte dafür 15 Tage Arrest bekommen. Weiter wurde erwähnt, dass für die Zahlungen keine Quittungen ausgestellt wurden. Auch Hilfswertzeichen mussten hergestellt werden, die dem "Deutschen Hilfswerk" für die Spendensammlung zur Verfügung gestellt wurden.

Dieses hohe Maß an Geflüchteten, im Mai 1940 waren es bereits mehr als 30 Mann, führte zu der schon genanten Untersuchungskommission. Die Fluchten, die Fluchtaufforderung und die permanente Einflussnahme auf die Untergebenen, alles eklatante Verstöße gegen das Genfer Abkommen und der Zusatzprotokolle, führte am Ende bekanntlich zur Ausweisung des deutschen Botschafters v.Thermann und dem Militärattaché Niebuhr.



Befragung von Ltn.(V) H. Drews
Befragung von Ltn.(V) H. Drews

Ein anderer Vorgang, der auch belegt, wie gestört das Rechtsverständnis eines internierten Offizier zu dem Land und seinem Parlament war, in dem seine Internierung erfolgte, ist der Fall von Ltn.(V) H. Drews, der in den Akten der Untersuchungskommission abgebildet ist. Anfangs auf Martín García für die Organisation der Internierten verantwortlich, war er ab Mai 1941 im "Speebüro" in Buenos Aires Tätig. Das war von Niebuhr so angeordnet worden, aber nicht mit den argentinischen Behörden abgesprochen. Das wurde erst aktenkundig, als Drews vor der Untersuchungskommission, die sich allgemein mit den anti-argentinischen Aktivitäten beschäftigten, hier aber zusätzlich mit den Fluchten/Fluchtversuche/andere Straftaten der Internierten, geladen wurde.

 

Auf die Frage des Abgeordneten und Vorsitzenden der Kommission Solari, wie es zu der nicht abgesprochenen Maßnahme kam, antwortete er, dass er als deutscher Soldat nur dem argentinischen Marineministerium verpflichtet ist. Auf die Frage des Vorsitzenden der Kommission, wer das angeordnet hat dieses zu erklären, antwortete er: >> das sage ihm das Gefühl als Soldat, dass er nichts zu erklären hätte<<

Da die weitere Befragung kein Ergebnis brachte, weil Drews sich weigerte, eine Aussage zur Sache zu machen, wurde er durch Entscheid der Kommission festgenommen und einem Bundesrichter überstellt.

Seine Bemerkung darauf war: >> dass er nicht ungehörig erscheinen möchte, aber im Leben eines Soldaten ist es Gewohnheit, nur eine Autorität anzuerkennen<<.


Gewinner und Verlierer

 

Dieser Begriff, der in jeder Gesellschaft eine feste Größe ist, fand auch für die Internierung Anwendung. Sicher, allgemein betrachtet war die Internierung - am Ende den Krieg überlebt zu haben -, für alle ein Glücksfall - oder sollte es jedenfalls sein.

Aber noch befanden sich alle in der Halbzeit und nicht wenige bedauerten in ihren Schreiben an die Familien in Deutschland "das sie nicht zum Endsieg beitragen könnten".

Dass in Stalingrad 150.000 deutsche Soldaten gefallen waren, dass Paulus und  seine restliche 6. Armee in Gefangenschaft ging, dass Anfang Februar 1943 die Außerdienststellung von 12 "Dickschiffen" der Kriegsmarine angeordnet wurde und dass allein, mit der "Operation Gomorrha" im Juli 1943, ganze Stadtteile von Hamburg ausradiert wurden und am Ende die Stadt in Schutt und Asche lag, hatte man im entfernten sonnigen Argentinien nicht so mitbekommen. Wie ihre Familien wohl diese "beklagenswerte Gedanken" aufgenommen haben …

 

An den Internierungsorten in den Provinzen, auch wenn es sich um die Regierungsstädte handelte, mindestens aber Großstädte, waren Arbeitsplätze eher selten. Hier und da ergaben sich einige Möglichkeiten, aber nicht für die große Anzahl Internierter. Dieses permanente Einerlei, diese Zeit der Untätigkeit, ohne irgendwelche kulturellen Angebote, außer das Betreiben einzelner weniger Sportarten und die 50-km-Radius-Begrenzung führte neben den Fluchten und Fluchtversuchen noch zu einer dritten Variante, und das waren die Rechtsbrüche.

Mindestens 29 Rechtsbruchverfahren wurden eingeleitet. Gründe waren immer das Verhalten in der Öffentlichkeit durch Randale, Beleidigung und Widerstand gegen die Sicherheitsbehörden. Die Untersuchungshaft dauerte aber nur einige wenige Tage, denn es waren Internierte, und wenn kein Kapitalverbrechen vorlag, war die Lage durch die Genfer Konvention geregelt.

Zutreffend ist aber, dass diese Vorkommnisse, mit vier Ausnahmen, in den unterschiedlichen abgelegenen Internierungsorten vorkamen.

Im Stadtzentrum lagen allerdings vier Fälle und auf  Martín García ein Fall vor, die alle zu einer ordentlichen Gerichtsvorführung führten - in Anbetracht der Insellage gewissermaßen schon eine Leistung.

Gemessen an den Gesamtinternierten in den Provinzen ist die Anzahl im Prinzip keine Fußzeile wert. Aber sie ist Anlass genug auch die Seeleute nicht zu vergessen, die weitab von der Metropole Buenos Aires ihre Internierungsjahre bestehen mussten, ohne nennenswerten Zeitvertreib.

 

Zu den Gewinnern zählten zunächst, wenn auch im bescheidenen Masse, die auf der Insel Internierten. Diese durften alle 14 Tage für 5 Tage zum Festland hinüber. Unteroffiziere mussten einen Urlaubsschein auf Ehrenwort unterschreiben und sich zur Rückkehr verpflichten – bei Nichteinhaltung hätten die verbleibenden Kameraden das Nachsehen gehabt. Für die Mannschaftsdienstgrade stand das "Speebüro" gerade. Wer eine Patenfamilie hatte, konnte dort wohnen und sparte Übernachtungskosten.

Trotz dieser Möglichkeiten, die Abwechslung, die eine Großstadt bot und die Betreuung deutscher Familien, was aber nicht zwangsläufig zu einer engeren Bindung führte, machte sich für viele auf dieser Insel eine latente melancholische Stimmung breit.

 

Bedeutsam beschreiben wohl die Gedanken von Hans Götz, die er seinem Tagebuch auf Martín García 1943 anvertraute, die Lage sehr vieler:

Was ich gerne einmal wieder möchte!

  •  In einem weißen Bette einmal wieder pennen, nachts unbesorgt die Stiefel wieder auszieh’n können.
  • Das Rauschen einer Wasserleitung hören und schlafen, ohne dass mich Mücken stören.
  • Klosettpapier von einer Rolle ziehen, am Wochenend' ein frisches Hemd anziehen.
  • Abreißen am Kalender, froh das Sonntagsblatt, die Firmenschilder lesen in der Stadt.
  • Auf einer Speisekarte wählen wie ein Prasser und klar den Grund erspäh ’n in einem Glas Wasser.
  • Mit kühnem Schwung mir die Krawatte binden, mal Nacht's um zwei das Schlüsselloch nicht finden.
  • Bei rotem Licht gefühlvoll einen Tango tanzen, in eigenem Garten Petersilie pflanzen.
  • Aus weißem Teller mit Bestecken essen, bei einer schönen Frau die Zeit vergessen.
  • Mit 100 Sachen über Autobahnen flitzen mit Schuhen ausgehe ’n, die bei Sonne blitzen.

Das möchte ich, man glaubt es kaum, doch leider ist es nur ein Traum!

 


Wie aber mussten sich erst die Internierten fühlen, die im Zentrum oder der Peripherie von Buenos Aires eine Bleibe gefunden hatten, entweder bei ihrer Patenfamilie oder direkt bei dem Arbeitgeber, nebst einer Anstellung. Der 50-km-Radius war hier bestenfalls eine rhetorische Größe - in dem Aktionsradius bot diese Stadt mit ihrer Umgebung alles.

 

Der Internierungsaufenthalt normalisierte sich schnell und verschmolz zusehends mit dem Alltag. Das intensive "sich Annehmen der Besatzung", besonders durch deutsche Familien, dieser zunehmende enge Kontakt, das unbeschwerliche Leben vor Ort, die immer schlimmer werdende Kriegslage in Deutschland, hielt jedes Heimweh in Grenzen.


Schwerer Kreuzer HMS "Exeter"

Der Wahlspruch: "Semper fidelis"

York-Klasse - 8390 ts - 32 kn

Leichter Kreuzer HMS "Ajax"

Der Wahlspruch: " Non other than Ajax"

 Leander-Klasse - 7270 ts - 32,5 kn

Leichter Kreuzer HMNZS "Achilles"

Der Wahlspruch: "Braverly in Action"

Leander-Klasse - 7270 ts - 32,5 kn